Close
Que voudriez-vous rechercher?
Recherche du site
9 février 2026 KI im juristischen Berufsalltag – Einordnung im SRF-Beitrag "10 vor 10"

Künstliche Intelligenz prägt den juristischen Berufsalltag zunehmend. Welche Aufgaben heute bereits durch KI unterstützt werden und welche Rolle Juristinnen und Juristen auch in Zukunft spielen, thematisiert ein aktueller Beitrag der Sendung "10 vor 10" vom SRF.

Im Beitrag kommt unter anderem unsere Partnerin Karin Graf zu Wort. Sie macht deutlich, dass KI zwar zahlreiche Routinearbeiten effizienter macht, die eigentliche juristische Denkarbeit jedoch weiterhin beim Menschen liegt. "KI ersetzt nicht alles", hält sie fest. Jede Juristin und jeder Jurist müsse auch künftig in der Lage sein, eine Rechtsschrift oder einen Vertrag selbstständig von Grund auf zu erarbeiten. Wichtig sei die Denkarbeit, die hinter diesen Vorgängen stecke.

Gleichzeitig hebt Karin Graf den konkreten Nutzen von KI hervor. Sie setzt entsprechende Tools ein, um ihre Arbeit kritisch zu hinterfragen: KI hilft, Widersprüche aufzudecken, Formulierungen zu verbessern, Inkonsistenzen sichtbar zu machen und Texte klarer zu strukturieren. Richtig eingesetzt steigert sie so Qualität und Effizienz – vorausgesetzt, die Ergebnisse werden stets sorgfältig geprüft.

Möglich macht dies bei VISCHER der von uns selbst entwickelte KI-Assistent "Red Ink", der in Microsoft Office für Windows läuft und in sicherer, d.h. unser Berufsgeheimnis schützender Weise die neusten Sprachmodelle nutzt.  Aufgrund der Nachfrage wird er inzwischen als eigenständiges Produkt angeboten und bereits von verschiedensten anderen Kanzleien, Rechtsdiensten und anderen Unternehmen genutzt.

Bei VISCHER befassen wir uns seit Jahren intensiv auch mit den rechtlichen Aspekten dieser Entwicklungen; unsere KI-Blogreihe geht darauf im Detail ein. Weiter entwickeln wir in unserem VISCHER Legal Innovation Lab laufend neue Ansätze in unserer Arbeitsweise.

Der Beitrag von "10 vor 10" zeigt: Künstliche Intelligenz verändert die juristische Arbeit nachhaltig – sie ersetzt jedoch nicht das juristische Denken, sondern ergänzt es. Und: Sie birgt grosse Chancen.