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26 mars 2025 Wann macht es Sinn, eine Marke fallen/löschen zu lassen?

Marken sind ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftslebens. Sie repräsentieren die Identität eines Unternehmens, seine Werte, Produkte und Dienstleistungen. Eine starke Marke kann einen erheblichen Wettbewerbsvorteil darstellen und ist oft mit einem beträchtlichen Markenwert verbunden. Doch es gibt Situationen, in denen es sinnvoll sein kann, eine Marke fallen oder löschen zu lassen. In diesem Blogbeitrag werden wir einige dieser Situationen beleuchten.

1. Irrelevanz der Marke

Eine Marke kann im Laufe der Zeit ihre Relevanz verlieren. Dies kann durch Marktveränderungen, neue Technologien oder veränderte Verbraucherpräferenzen geschehen. Wenn eine Marke nicht mehr das aktuelle Angebot oder die Werte eines Unternehmens widerspiegelt, kann es sinnvoll sein, sie zu überdenken oder ganz aufzugeben.

2. Rebranding

Unternehmen durchlaufen oft einen Rebranding-Prozess, um sich neu zu positionieren oder um auf Veränderungen im Markt zu reagieren. Findet ein vollständiges Rebranding statt, kann es notwendig sein, alte Marken zu löschen, um Verwirrung zu vermeiden und die neue Markenstrategie konsistent zu halten.

3. Kosten-Nutzen-Analyse

Die Aufrechterhaltung einer Marke ist mit Kosten verbunden. Diese umfassen die Kosten für die Markenverlängerung, rechtliche Gebühren zur Verteidigung der Marke und Marketingkosten. Wenn der Nutzen einer Marke die Kosten nicht mehr rechtfertigt, kann es wirtschaftlich sinnvoll sein, die Marke fallen zu lassen.

4. Negative Assoziationen

Marken können im Laufe der Zeit negative Assoziationen entwickeln, die durch Skandale, schlechte Kundenbewertungen oder negative Presse entstehen können. In solchen Fällen kann es besser sein, die Marke zu löschen und mit einer neuen, unbelasteten Marke neu zu beginnen.

5. Rechtliche Gründe

Manchmal können rechtliche Herausforderungen dazu führen, dass eine Marke nicht länger haltbar ist. Dies kann der Fall sein, wenn eine Marke gegen bestehende Markenrechte verstösst oder wenn sie nicht ausreichend verteidigt werden kann. In solchen Fällen kann das Löschen der Marke rechtliche Risiken minimieren.

6. Strategische Neuausrichtung

Unternehmen entwickeln sich weiter und mit ihnen ihre strategischen Ziele. Wenn eine Marke nicht mehr zu den langfristigen Zielen eines Unternehmens passt oder wenn eine strategische Neuausrichtung erforderlich ist, kann das Fallenlassen einer Marke Teil dieser neuen Strategie sein.

7. Portfolio-Bereinigung

Grosse Unternehmen mit vielen Marken im Portfolio können sich entscheiden, ihr Markenportfolio zu bereinigen, um sich auf die stärksten und profitabelsten Marken zu konzentrieren. Dies kann das Löschen von Marken beinhalten, die nicht mehr zum Kerngeschäft gehören oder die unterdurchschnittliche Leistungen zeigen.

Fazit

Das Fallenlassen oder Löschen einer Marke ist eine wichtige Entscheidung, die sorgfältig abgewogen werden sollte. Es ist wichtig, die langfristigen Auswirkungen auf das Geschäft, die Kundenwahrnehmung und den Markenwert zu berücksichtigen.

Denken Sie daran, dass Markenangelegenheiten komplex sein können und häufig spezifisches Fachwissen erfordern. Die Zusammenarbeit mit einem Markenspezialisten ist nicht nur eine Investition in die Sicherheit Ihrer Marke, sondern auch eine Absicherung gegen kostspielige Fehler. Unsere Experten bei VISCHER verfügen über die notwendige Expertise und Erfahrung, um Sie durch den gesamten Prozess zu begleiten und Ihre Marke zu einem starken und geschützten Asset Ihres Unternehmens zu machen. Darüber hinaus verfügen wir über ein weltweites etabliertes Netzwerk von IP-Spezialisten, welche bei Bedarf zugezogen werden können.

Wir hoffen, dass dieser Blog Ihnen hilfreiche Einblicke gegeben hat und laden Sie herzlich ein, sich mit unseren Spezialisten in Verbindung zu setzen, um Ihre individuellen Fragen zu klären und Ihre Marke erfolgreich zu etablieren. Ihr Erfolg ist unser Anliegen und wir unterstützen Sie gerne auf dem Weg dorthin.

Autorinnen: Mirjam Frick, Jacqueline Burri, Monika Llanderrozas (Teamleiterin), Marcia Eigenmann, Ariane Niemeyer

Auteurs