14. September 2021

Abbildung Titelseite Buch Dante Alighieri

Übertragen und erläutert von Bernhard Christ

Im Verlag Schwabe Basel/Berlin erscheint am 14. September 2021, Dantes 700. Todestag, diese Übertragung von Dantes Göttlicher Komödie als Ergebnis einer mehr als zwanzigjährigen Auseinandersetzung mit diesem Werk der Weltliteratur. Trotz seiner überragenden Bedeutung muss es für seine Aufnahme im deutschen Sprachraum immer wieder neu erschlossen werden. Bernhard Christ war Partner und Chairman von VISCHER und ist als immer noch aktiver Senior Counsel weiterhin mit unserer Kanzlei verbunden.

Das Buch ist im Webshop des Verlags angezeigt und kann vorgemerkt werden:
Leinenausgabe mit Schutzumschlag
Broschurausgabe mit Klappen

Dantes Commedia erzählt, wie der Dichter "in der Mitte des Lebens", als er 35jährig war, in der Karwoche des Jahres 1300 in den Abgrund des Inferno steigt, wie er den Berg der Läuterung, das Purgatorium, hinauf ins irdische Paradies des Gartens Eden erklimmt, und wie er schliesslich durch die neun Sphären des Himmels zur Vision des Lichthimmels, dem Sitz der Seligen und Gottes gelangt.

In diesem Gedicht, seinen drei Teilen (cantiche) Inferno, Purgatorio und Paradiso, vollzieht sich die Geschichte einer exemplarischen Umkehr und Heimkehr. Dieser ethische und spirituelle Gehalt ist freilich verwoben in eine nicht abbrechende Folge packender, sinnfälliger Szenen. Deshalb fasziniert Dantes Jenseitsgedicht noch heute.

In plastisch geschauten Begegnungen mit Gestalten aus Mythos und Geschichte, noch mehr aber mit Menschen, Männern und Frauen, aus seinem engeren und weiteren Umfeld, setzt sich Dante mit der Kirche, dem Staat, der Gesellschaft seiner Zeit kritisch auseinander und weist auf das zeitliche Schicksal der Menschen und ihre ewige Bestimmung.

Die Übersetzung strebt Genauigkeit an und verzichtet deshalb auf eine Übertragung in gereimten oder ungereimten Versen, will aber hinter der deutschen Prosa Rhythmus und Klang der Dichtung erahnen lassen.

Die erläuternden Anmerkungen – sie sind unter den Text der Übertragung gesetzt - helfen den Abstand von sieben Jahrhunderten, die uns von Dantes Welt trennen, zu verringern. Sie erschliessen auch Dantes umfassenden aus der Bibel, aus antiken Autoren, aus der Philosophie des Aristoteles und der Neuplatoniker, aus der scholastischen Theologie geschöpften geistigen Horizont, der seinem Werk zugrunde liegt.

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