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Verlagerung von Geschäftsaktivitäten ins Ausland: Steuerliche Risiken

Verlagerung von Geschäftsaktivitäten ins Ausland: Steuerliche Risiken

Unternehmen strukturieren heute ihre Wertschöpfungskette weltweit. Dabei werden ganze Betriebe aber manchmal auch nur einzelne Funktionen (Verkaufstätigkeiten, Dienstleistungen usw.) innerhalb eines Konzerns verschoben. Oft finden diese Geschäftsumstrukturierungen über die Grenze statt. Solche Funktionsverlagerungen innerhalb eines Konzerns erfolgen meist unentgeltlich und wurden bisher nur in seltenen Fällen besteuert.

Ich bin mit dem Kollokationsplan nicht einverstanden – was nun?

Ich bin mit dem Kollokationsplan nicht einverstanden – was nun?

Ist über einen Schuldner der Konkurs eröffnet worden, muss die Konkursverwaltung die Konkursmasse feststellen. Sie erstellt zu diesem Zweck ein Inventar. Mittels öffentlicher Bekanntmachung werden die Gläubiger und Schuldner des Konkursiten aufgefordert, sich zu melden (sog. Schuldenruf). Die Gläubiger müssen innert eines Monats ihre Forderungen oder sonstigen Ansprüche gegen den Konkursiten der Konkursverwaltung eingeben. Anschliessend erstellt diese ein Forderungsverzeichnis.

Der Durchgriff in der Zwangsvollstreckung

Der Durchgriff in der Zwangsvollstreckung

Kann ein Gläubiger zum Zwecke der Vollstreckung gegen die schuldnerische Gesellschaft hindurch auf die Vermögenswerte der einzelnen Gesellschafter greifen? Kann im Rahmen der Zwangsvollstreckung von Steuerschulden eines Stifters auf die Liegenschaft im Eigentum der Familienstiftung gegriffen bzw. diese nach erfolgloser Zwangsvollstreckung gegen den Stifter verwertet werden? Diese und weitere Fragen stellen sich im Rahmen des sog. Durchgriffs.

Führt die Digitalisierung zu weniger Konkursen?

Führt die Digitalisierung zu weniger Konkursen?

Nicht zuletzt durch die steigendende Konkurrenz durch Onlineanbieter wird die digitale Revolution oft mit einer Zunahme von Konkursen verbunden. Die Digitalisierung kann jedoch auch dabei helfen, das Insolvenzrisiko und damit die Anzahl von Konkursen zu reduzieren.

Wie sicher sind meine Kontoguthaben im Konkurs der Bank?

Wie sicher sind meine Kontoguthaben im Konkurs der Bank?

Privilegierte Einlagen

Wird über eine Schweizer Bank oder einen Schweizer Effektenhändler (nachfolgend gemeinsam mit "Bank" bezeichnet) der Konkurs eröffnet, so werden Einlagen von natürlichen und juristischen Personen bis zu einem Höchstbetrag von CHF 100'000 pro Person und Bank privilegiert behandelt.

Verbesserter Schutz vor ungerechtfertigten Betreibungen

Das Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz (SchKG) regelt das Verfahren, wie eine Person in der Schweiz mittels staatlichen Zwangs Geldforderungen bei ihren Schuldnern eintreiben kann. In der Schweiz ist es verglichen mit anderen Rechtsordnungen relativ einfach, ein Schuldbetreibungsverfahren einzuleiten. Weil mit der Einleitung der Betreibung ein automatischer Eintrag im Betreibungsregister der betriebenen Person verbunden ist, welcher auch für Drittpersonen bis fünf Jahre nach Abschluss der Betreibung ersichtlich wird, kann der Betreibungsregistereintrag unter Umständen negative Folgen für die betriebene Person haben. Die geplante Änderung des SchKG soll Abhilfe schaffen.

Warum trägt meine Bank neuerdings die Schweiz im Namen?

Warum trägt meine Bank neuerdings die Schweiz im Namen?

Die zwei Schweizer Grossbanken haben ihre rechtliche Struktur geändert. Gegen Ende 2016 hat die Credit Suisse ihre neue Tochtergesellschaft Credit Suisse (Schweiz) AG lanciert, welche das Geschäft der Schweizer Kunden der Universalbank umfasst. Die UBS gliederte bereits im Juni 2015 die Bereiche Retail & Corporate und das in der Schweiz verbuchte Wealth-Management in die UBS Switzerland AG aus. Was ist der Hintergrund dieser Strukturveränderungen? Und was bedeuten sie für die Kunden der beiden Grossbanken?

Digitale Daten im Konkurs

Für viele Unternehmen ist die Auslagerung des Daten-Hostings an einen externen Hosting-Anbieter aus Sicherheits- und Kostengründen attraktiv. Bevor sensible oder wertvolle Daten extern verwaltet werden, sollte sich die Unternehmensführung aber zu einem möglichen Konkurs des Hosting-Anbieters Gedanken machen. Ein solcher wirft nämlich verschiedene bisher nur wenig geklärte Rechtsfragen auf.

Über meinen Vertragspartner wurde ein Nachlassverfahren eröffnet – was nun?

Nachlassverfahren – Worum geht es?

Das Nachlassverfahren ist ein gesetzlich geregeltes Schuldenbereinigungsverfahren. Es dient grundsätzlich der finanziellen Sanierung des Schuldners, einer natürlichen oder juristischen Person.

Das Nachlassverfahren kann daher sowohl für die Gläubiger als auch den Schuldner längerfristig eine interessantere Lösung darstellen als ein Konkursverfahren. Oft bringt es den Gläubigern auch ein besseres Ergebnis. Allerdings bedingt das Nachlassverfahren in der Regel auch, dass die Gläubiger bereit sind, schon zu Beginn des Verfahrens auf einen Teil ihrer Forderungen zu verzichten.

Vorsicht bei der Geltendmachung von Fremdwährungsforderungen

Fremdwährungsforderungen – Worum geht es?

Lautet eine Forderung nicht auf Schweizer Franken, sondern auf eine ausländische Währung, so ist bei ihrer Geltendmachung Vorsicht geboten. Während ein Schuldner unter dem Schweizer Obligationenrecht grundsätzlich die Möglichkeit hat, seine Schuld sowohl in der Fremdwährung als auch in Schweizer Franken zu erfüllen, gestaltet sich die Situation für den Gläubiger schwieriger: Im Zivilprozess muss er Fremdwährungsforderungen gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts in der geschuldeten Fremdwährung geltend machen. Wird die Forderung dennoch in Schweizer Franken umgerechnet und eingeklagt, so wird die Klage abgewiesen.

Im Zwangsvollstreckungsverfahren verhält es sich aber gerade umgekehrt: Dort muss der Gläubiger Fremdwährungsforderungen in Schweizer Franken umrechnen und geltend machen.

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